Gedichte

Angst um die Türkei #1

7. April 2017

Wir glauben das wir kämpfen,
doch zielen immer vorbei,
auf dem Weg den wir beschreiten,
aus 1 wird ein Marsch 1,2,3.

So viel Unglück überkommt uns,
wir können nicht mehr klar sehen,
Kinder die ohne Mutter (Anadolu) aufwachsen,
Keines kann diese Welt verstehen.

Es ist die Liebe die uns eint,
und auch wieder trennt,
Sie hält bereit allerhand,
auch wenn sie uns nicht kennt.

Wir sagen Ask im Chor,
stehen nebeneinander im Heer,
Rufen gemeinsam einander,
doch fühlen uns trotzdem leer.

Wir sind blind, taub, stumm hilflos,
Wofür sollen wir eigentlich stehen,
soll es eine Fahne sein,
oder sollen wir ohne eine gehen?

Sind die Ahnen umsonst gestorben,
einfach so aufgeben ein Weg,
100 Jahre sind vergangen,
und ich steh am Meer auf demselben Steg.

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